“Wer dem Volk anstrengungslosen Wohlstand verspricht, lädt zu spätrömischer Dekadenz ein.” So kommentiere der deutsche Außenminister Westerwelle (FDP) das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Hartz-IV-Regelsätze (das Pendant zum österreichischen Arbeitslosengeld) für verfassungswidrig erklärt. Diese sind für ein menschenwürdiges Leben zu niedrig. Seine Aussage enfachte eine heftige Debatte in Deutschland.
Es war nur eine Frage der Zeit bist diese auch nach Österreich überschwappte. Den Anfang machte Vize-Kanzler Pröll letztes Jahr mit der Forderung nach einem Transferkonto (jetzt Transparenzdatenbank), in der alle Leistungen des Staates an jeden Haushalt aufgelistet werden, um “Missbrauch vorzubeugen”. Sozial schwache menschen werden somit kriminalisiert.






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