Somit ist es amtlich: Die LehrerInnengewerkschaft wid am 23. April 2009 streiken, da die Gespräche mit Claudia Schmied “erfolglos” ausgefallen sind. Dass sich der GÖD durch fachliche Unkenntnis und “Standespolitik” bereits zu Beginn der Diskussion disqualifizierte, macht die Sache, dass eben dieser sich bis jetzt im Diskurs über Wasser halten und zusätzlich sogar Druck aufbauen konnte, für mich noch unglaublicher. Daran kann man jetzt aber nichts mehr ändern – dieser Zug ist abgefahren.
Peinlich! Peinlicher! FSG und BSA!
30 MarMontag, 30. März 2009 – LehrerInnentag des Bundes sozialdemokratischer AkademikerInnen. 1400 “rote” LehrerInnen (Bund Sozialdemokratischer AkademikerInnen – BSA) und sie, Bundesministerin Claudia Schmied.
Im Linzer Brucknerhaus ereignete sich wohl das Peinlichste, das Österreich seit Jahren miterleben durfte. Die Unterrichtsministerin stellt sich also, trotz zu erwartender (aber deswegen längst nicht zu verstehender) Kritik, vor ein Publikum, das durch Falschinformationen in solch eine Rage gebracht wurde, dass sich das Auftreten von Claudia Schmied als fährlässig ihr selbst gegenüber bezeichnen lässt.
Lohnverzicht als Solidaritätsakt – welch Hohn!
27 MarDas ist also die Antwort der Wirtschaft auf die größte Krise des Kapitalismus seit 80 Jahren. Magna Europa macht es vor: sowohl das Management als auch der Betriebsrat “bitten” nun die MitarbeiterInnen um den Verzicht auf einen Teil des Gehalts”. Gehaltsverzicht als Wundermittel gegen die Rezession? – Wenn das die Meinung der “ExpertInnen” ist, dann stellt sich für mich die Frage, ob diese überhaupt ihre Existenzberechtigung als solche besitzen.
Warum zwei Stunden alleine zu wenig sind…
16 MarWird mal wieder Zeit, dass ich diesen Blog reaktiviere! Anlass genug für ein Thema, das in letzter Zeit heftig diskutiert worden ist: “2 Stunden mehr Unterricht! Unverständnis kommt bei mir auf, wenn ich sehe, wie Ministerin Schmied als Gegnerin von Gewerkschaft und ArbeitnehmerInnen in der Öffentlichkeit präsentiert wird. Wer die zwei Stunden mehr Unterrichtszeit (nicht Mehrarbeit!) als zusätzliche Netto-Arbeitszeit bzw. als unbezahlte Mehrleistung versteht, verkennt den wahren Charakter dieser Maßnahme und das Ausmaß der damit verbundenen ganzheitlichen Reform. Die Vorgangsweise der Ministerin kann natürlich der Gegenstand einer Diskussion werden, ist aber unwesentlich in einem sachlichen Diskurs – an den Fakten ändert sich nämlich gar nichts.





Letzte Kommentare