Wie frei sind Demokratien, wenn zwar Demonstrationen und diverse Medienaktionen gegen politische Projekte, von welcher Seite auch immer, stattfinden, diese aber immer innerhalb eines vom politischen “Establishment” geschaffenen Rahmen ablaufen?
Machen wir es uns als Gesellschaft nicht zu einfach, zwar auf der einen Seite Missstände aufzeigen zu wollen, auf der anderen Seite aber nur die Möglichkeiten des Protestes auszuschöpfen, die vom Establishment selbst legitimiert wurden? Der Widerstand in der jetzigen, so genannten postpolitischen Ära ist eher resignativ als progressiv. Man geht zwar beispielsweise auf die Straße und agiert bis zu einem Punkt, der von “oben” vorgegeben wurde, resigniert und geht schlussendlich guten Gewissens, “alle Möglichkeiten ausgeschöpft zu haben”, nach Hause, ohne dass sich real etwas an der Gesamtsituation verändert hat.





Letzte Kommentare