Alle Welt hat es gesehen, zum Teil auch live mitgefiebert. Die 33 verschütteten chilenischen Bergarbeiter, die 69 Tage lang in einer Tiefe von 600 Metern gefangen waren, sind alle wohlauf an die Oberfl äche gelangt. Die Bevölkerung jubelt, die Politik ist erleichtert. Skandale sind ausgeblieben. Mission cumplida?
Hassliebe zur Mindestsicherung
1 Aug1.027.000 – Eine Million Siebenundzwanzigtausend. Ziemlich große Zahl. Ungefähr so viele Menschen leben in Österreich derzeit in Armut – also unter der Armutsgrenze. Was bedeutet eigentlich arm sein? Nach einer europaweit einheitlichen Definition aus 1984 werden Menschen dann als arm eingestuft, wenn sie „über so geringe (materielle, kulturelle und soziale) Mittel verfügen, dass sie von der Lebensweise ausgeschlossen sind, die in dem Mitgliedsstaat, in dem sie leben, als Minimum annehmbar ist“. Dieses finanzielle Minimum wird bei 60% des Medianeinkommens festgelegt. In Österreich sind das 893,00 € für einen Ein-Personen-Haushalt.
Vom Kokettieren mit Rechten und anderen Ambivalenzen…
2 MarWas für ein Auftakt ins Superwahljahr. Die Landtagswahlen in Kärnten und Salzburg sind geschlagen und eines ist sicher: Die SPÖ war (wieder einmal) die Verliererin des Abends! Wenngleich die Verluste in Salzburg geringer waren als jene in Kärten, sollten bei allen SozialdemoratInnen die Alarmglocken läuten.
Feuer frei dem “freien” Markt!
18 FebBetrachtet man die Fluchtproblematik aus verschiedenen Blickwinkeln genauer, erkennt man ganz leicht, dass Wirkung und Ursache einerseits ein- und dieselbe, aber gleichzeitig vollkommen paradox sind.
Der erste Aspekt ist natürlich der menschliche. Eine Flucht an sich ist schon eine unerträgliche Situation für Menschen. Niemand flieht gerne aus ihrer/seiner Heimat. Man wird aber durch gewisse Geschehnisse dort dazu gezwungen. Die Flucht, die oftmals sogar durch die lokalen politischen Verhältnisse zusätzlich erschwert wird, ist für Flüchtlinge eine einzige Tortur – sie müssen all ihr Hab und Gut zusammenkratzen und sich irgendwie über die Grenze schleppen, in ein Land, in dem die Verhältnisse ebenfalls nicht besser sind.





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