Eine Gefahr, die der Multikulturalismus in sich birgt, beginnt mit dem Prozess der Kategorisierung, Schubladisierung, Charakterisierung. (Wie man es auch immer nenen mag). Der Grundgedanke ist im Kern das Schaffen bzw. das Konkretsieren von Rollenbildern. Durch diese Praxis schafft man die perfekte Grundlage zur Reproduktion eben dieser. Im weiteren Kontext gedacht bedeutet Multiulturalismus auch Stillstand. Der Kulturbegriff, den er prägt, ist starr. Einmal in einer “Kultur” kategorisiert worden, kommt man nicht mehr so leicht heraus bzw. werden alle Handlungen an eben diesem “kulturellen” Maßstab gemessen. Das verhindert in letzter Konsequenz die Emanzipation aus dem “kulturellen” Raster, das Migrant_innen angelegt wird.
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Realitätsverweigerung à la Jesus…
5 FebZiemlicher Medienrummel, der sich da über die Studie von “demokratiefeindlichen” Islam-LehrerInnen und der Bestellung des erzkonservativen Weihbischofs von Linz ereignet hat . Ich würde sagen, jetzt ist die Zeit vielleicht reif, sich ein paar Gedanken über die Existenzberechtigung von konfessionell gebundenem Unterricht zu machen.





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